Die Neurobiologie der Motivation

Aller guten Dinge sind drei, sagt man so schön.

Drei Musketiere. Drei Fragezeichen. Und auch drei Botenstoffe.

Letztere sind besonders wichtig für unsere Fähigkeit, uns zu motivieren:

  • Dopamin
  • Opioide
  • Oxytozin

 

Dopamin ist für Leistung zuständig und führt dazu, dass wir uns anstrengen. Körpereigene Opioide erzeugen körperliches und seelisches Wohlempfinden, sodass es uns rundum gut geht. Oxytozin lässt uns sozialen Kontakt suchen und neue Verbindungen knüpfen – was nachweislich auch ein echter Glücksfaktor ist.

Alle drei Botenstoffe können vom menschlichen Körper selbst produziert werden. Sind sie ausreichend vorhanden, entstehen pure Lebenslust, verstärkter innerer Antrieb und tief greifende Freude.

Wie Sie sehen, können diese Neurotransmitter von Ihnen selbst hergestellt werden. Voraussetzung für ein optimales Funktionieren dieses Motivationssystems ist jedoch, dass Sie mit Neugier, kindlicher Freude, Spaß und Interesse durch das Leben gehen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Gefordert ist die intrinsische Motivation. Nur diese führt dauerhaft zur Ausschüttung dieser „körpereigenen Drogen“ und Hormone.

Somit schließt sich der Kreis und wir können – nach unserem kurzen Abstecher in die Welt der Neurobiologie – zu der Erkenntnis zurückkehren, dass intrinsische Motivation der wahre Schlüssel ist. Nur sie führt die gewünschten biochemischen Reaktionen herbei, welche dann VON SICH AUS weitere Motivation erzeugen.

Es gilt somit, das Motivationsrad einmal kräftig in Gang zu setzen. Sobald es sich dreht, wird es beinahe zum Perpetuum mobile, das nur von Zeit zu Zeit kleine Anstöße braucht, Sie im Großen und Ganzen jedoch auf wahren Wellen der Motivation reiten lassen wird.

 

 

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